Das Erscheinungsbild unserer Coburger Hütte wandelt sich wieder einmal. Nachdem wir 2009 durch einen Anbau die Sanitären Einrichtungen und die Unterbringung des Personals auf einen zeitgemässen Stand gebracht haben, ist nun die Energieversorgung mit neuester Technik erweitert worden.

Zum bestehenden Blockheizkraftwerk - das ausschließlich mit dem nachwachsenden Rohstoff Rapsöl befeuert wird - kam eine deutliche Erweiterung unserer Photovoltaik Anlage und neue Batterien.

Von anfangs 4 kw Leistung stehen nunmehr insgesamt 16 kw zur Verfügung. Wir sind jetzt in der Lage, die neue Batterieanlage bei schönem Wetter ausschließlich mit Sonnenenergie aufzuladen. Somit benötigen wir bei Sonnenschein nur sehr wenig Biobrennstoff. Die neuen Wechselrichter wandeln die gespeicherte Sonnenenergie in 3-phasige Wechselspannung für die Hütte. Es stehen nun zwei unabhängig voneinander arbeitende Schaltkreise zur Verfügung - fällt eine Komponente aus, so ist dennoch Betrieb mit halber Leistung möglich.

Sehr positiv gestaltete sich die Zusammenarbeit mit einem neuen Partner aus Erl bei Kufstein. Der Spezialist für Solarenergie hat die gesamte Anlage „schlüsselfertig“ ,von der Bestellung bis zur Übergabe am vergangenen Wochenende, in nur 3 Wochen realisiert. Das muss erst mal einer schaffen, zumal ja nicht nur die Technik geplant, sondern auch die Behördengänge erledigt sein müssen.

Insgesamt freuen wir uns über eine Fördersumme von über der Hälfte der Gesamtsumme durch das Land Österreich und den Deutschen Alpenverein.

Es freut sich also nicht nur die Umwelt über die „grüne Energie vom Dach“ sondern auch unsere Vereinskasse durch die großzügigen Fördergelder und unser Hüttenwirt Friedl über eine moderne, sparsame Energieversorgung.


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